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Kerf Bending Rechner

Der Kerf Bending Rechner ermittelt die nötige Anzahl an Biegeschnitten und den exakten Mittenabstand für Ihr Holzprojekt. Ohne Registrierung und vollständig im Browser berechnet das Werkzeug die Werte auf Basis von Biegewinkel, Innenradius, Materialstärke und Sägeblatt-Schnittbreite in Millimetern.

Geben Sie Biegewinkel, Innenradius, Materialstärke und Schnittbreite ein, um die Schnittanzahl und den Mittenabstand sofort in Millimetern zu erhalten.

Berechnen Sie die Maße für Ihr nächstes Biegeprojekt in wenigen Sekunden.

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So nutzen Sie den Kerf Bending Rechner

Für ein präzises Ergebnis benötigen Sie lediglich vier grundlegende Kennwerte Ihres Bauteils und Ihres Werkzeugs.

  1. Biegewinkel: Geben Sie den gewünschten Zielwinkel der Biegung in Grad an (beispielsweise 90° für eine Eckverrundung an einer Sockelblende).
  2. Innenradius: Tragen Sie den Radius der Innenfläche der geplanten Krümmung in Millimetern ein.
  3. Materialstärke: Geben Sie die Gesamtdicke der Holzplatte in Millimetern an.
  4. Schnittbreite: Tragen Sie die exakte Schnittbreite Ihres Sägeblatts ein (gängig sind 2,2 mm, 2,8 mm oder 3,2 mm).

Das Ergebnis zeigt Ihnen direkt die Gesamtzahl der Einschnitte sowie den Schnittabstand von Schnittmitte zu Schnittmitte entlang der Außenseite.

Geometrie und Berechnung des Mittenabstands

Beim Biegen legt die Außenfläche eines Holzbretts einen längeren Weg zurück als die Innenfläche. Die Differenz zwischen dem Außenbogen und dem Innenbogen entspricht exakt dem Materialvolumen, das durch die Sägeschnitte entfernt werden muss.

Die Gesamtlücke ergibt sich aus der Formel 2π × (Radius + Materialstärke) × (Winkel / 360) abzüglich des Innenbogens. Teilt man diese Gesamtlücke durch die Schnittbreite des Sägeblatts und rundet auf, erhält man die erforderliche Anzahl der Schnitte. Der Mittenabstand ergibt sich anschließend aus der Länge des Außenbogens geteilt durch die Schnittanzahl.

Die richtige Schnitttiefe und Restwandstärke

Damit das Holz beim Biegen nicht bricht oder splittert, darf es nicht komplett durchgesägt werden. Es muss eine unversehrte Holzschicht stehen bleiben, die als Scharnier dient. Diese verbleibende Schicht wird als Restwandstärke oder Stegdicke bezeichnet.

In der Praxis wird die Platte zu zwei Dritteln bis drei Vierteln ihrer Stärke eingeschnitten. Bei einer 18 mm dicken Platte verbleibt somit meist eine Stegdicke von etwa 1,5 bis 3 mm. Eine gleichmäßige Schnitttiefe erreichen Sie am besten mit einer Tauchsäge auf Führungsschiene oder einer Tischkreissäge mit Parallelanschlag.

Materialverhalten von Sperrholz, MDF und Massivholz

Das Einschnittbiegen funktioniert mit verschiedenen Holzwerkstoffen, erfordert jedoch je nach Material unterschiedliche Sorgfalt bei der Verarbeitung.


Häufig gestellte Fragen

Welchen Abstand müssen die Einschnitte voneinander haben?

Der Mittenabstand wird von Schnittmitte zu Schnittmitte entlang der Außenseite gemessen. Er ergibt sich aus der Länge des Außenbogens geteilt durch die berechnete Anzahl der Sägeschnitte. Der Rechner gibt diesen Wert präzise in Millimetern aus.

Wie tief darf ich ins Holz sägen, damit es beim Biegen nicht bricht?

Die verbleibende Restwandstärke sollte in der Regel zwischen 1,5 mm und 3 mm liegen. Meist wird das Material zu zwei Dritteln bis drei Vierteln seiner Gesamtdicke eingeschnitten. Eine zu dünne Stegdicke kann zum Reißen führen, während eine zu dicke Schicht das Holz blockiert.

Kann man MDF und Sperrholz mit Biegeschnitten biegen?

Ja, sowohl Sperrholz als auch MDF eignen sich hervorragend für das Einschnittbiegen. Sperrholz reagiert durch seine gekreuzten Furnierschichten sehr gutmütig auf engere Radien. MDF lässt sich ohne Splittern sägen, erfordert aber wegen seiner Sprödigkeit eine vorsichtige Abstützung beim Biegen.

Welche Säge eignet sich am besten für exakte Biegeschnitte?

Eine Tauchsäge mit Führungsschiene oder eine Tischkreissäge ist ideal für diese Arbeit. Beide Werkzeuge ermöglichen eine absolut präzise Einstellung der Schnitttiefe und garantieren parallele Schnitte über die gesamte Breite des Werkstücks.

Muss ich die Sägeschnitte nach dem Biegen verleimen oder spachteln?

Das Verleimen der Schnitte erhöht die Stabilität der fertigen Biegung erheblich. Indem Sie Holzleim in die Nuten geben oder die Rückseite mit einem dünnen Furnier aufdoppeln, wird die gewünschte Form dauerhaft fixiert.

Wie messe ich die genaue Schnittbreite meines Sägeblatts?

Messen Sie die Schnittbreite an einem Probeschnitt in einem Reststück mit einem Messschieber. Die reine Dicke des Sägeblatt-Stammblatts reicht meist nicht aus, da die geschränkten oder aufgelöteten Hartmetallzähne breiter sind als das Blatt selbst.

Was ist der Unterschied zwischen Einschnittbiegen, Dampfbiegen und Formverleimung?

Einschnittbiegen erfordert keine Spezialgeräte und funktioniert durch parallele Sägeschnitte in einer einzelnen Platte. Beim Dampfbiegen wird Vollholz durch Hitze und Feuchtigkeit weich gemacht und gebogen. Die Formverleimung verleimt mehrere dünne Furnierschichten über einer Biegeform.


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