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BPM in ms umrechnen für Delay, Reverb und LFO

Der BPM-in-ms-Umrechner ermittelt für jedes Songtempo die exakten Notenlängen in Millisekunden und Hertz. Das Werkzeug berechnet 21 Notenwerte von der ganzen Note bis zur 64stel-Note in gerader, punktierter und triolischer Form. Durch Klicken auf einen Wert wird dieser direkt in die Zwischenablage kopiert. Alle Berechnungen laufen lokal im Browser ab.


BPM in ms umrechnen: So funktioniert die Berechnung

Die Umrechnung basiert auf der Formel 60.000 / BPM = ms pro Viertelnote. Bei einem Tempo von 120 BPM entspricht eine Viertelnote genau 500 ms. Jede weitere Notenlänge leitet sich durch feste Faktoren von diesem Grundwert ab.

So nutzen Sie den BPM-in-ms-Rechner Schritt für Schritt:

  1. Geben Sie das Songtempo im Feld für BPM ein – auch Dezimalwerte aus DAW-Tap-Tempos werden unterstützt.
  2. Lösen Sie die Berechnung aus, um alle 21 Notenwerte in Millisekunden und Hertz zu sehen.
  3. Klicken Sie auf den gewünschten Wert, um ihn direkt in die Zwischenablage zu kopieren.

120 BPM in ms und die BPM-ms-Tabelle

Bei einem Referenztempo von 120 BPM ergeben sich klare mathematische Werte. Eine Viertelnote entspricht 500 ms (2 Hz), während eine Achtelnote 250 ms (4 Hz) beträgt. Für komplexere Rhythmen wie eine punktierte Achtel ergeben sich 375 ms (2,667 Hz) und für eine Achteltriole 166,67 ms (6 Hz).

Die folgende Übersicht zeigt typische Werte bei gängigen Tempos für 1/4, punktierte 1/8 und triolische 1/8:

Punktiertes Achtel-Delay und BPM in ms Delay

Ein punktiertes Achtel-Delay (1/8.) erzeugt durch seine Verschiebung gegenüber dem Grundraster einen rhythmischen, treibenden Effekt. Der Wert wird berechnet, indem die normale Achtelnote mit 1,5 multipliziert wird. Bei 120 BPM entspricht dies genau 375 ms.

Im deutschen Studiokontext unterscheidet man das punktierte Achtel-Delay klar vom Slapback-Delay. Ein Slapback-Delay ist ein sehr kurzes, einmaliges Echo zwischen 80 ms und 140 ms ohne Feedback, während das punktierte Achtel-Delay für komplexere Muster wie das typische Gitarrenspiel von The Edge eingesetzt wird.

Pre-Delay beim Reverb und Kompressor-Release

Das Pre-Delay eines Reverbs bestimmt die Pause zwischen dem direkten Signal und dem Einsetzen der Hallfahne. Kurze Notenwerte wie eine 1/32- oder 1/64-Note (bei 120 BPM etwa 31,25 ms bzw. 15,63 ms) eignen sich ideal als Startwerte, damit Vocals oder Snares prägnant bleiben.

Auch die Release-Zeit von Kompressoren lässt sich an das Songtempo anpassen. Eine Abstimmung auf Sechzehntel- oder Viertelnoten verhindert, dass die Dynamikreduktion gegen den Beat arbeitet, und erzeugt bei Bedarf einen gewollten Pumping-Effekt im Takt.

Hertz-Frequenzen für LFO-Modulationen nutzen

Einige Synthesizer und Modulations-Plugins akzeptieren LFO-Raten nur in Hertz statt in Notenwerten. Die Umrechnung erfolgt über die Formel 1000 / ms = Hz.

Bei 120 BPM entspricht eine Viertelnote (500 ms) einer Frequenz von 2 Hz. Stellt man die LFO-Rate auf 2 Hz ein, durchläuft die Modulation exakt einen Zyklus pro Beat.


Häufig gestellte Fragen

Wie rechnet man BPM in Millisekunden um?

Sie teilen 60.000 durch die BPM-Zahl, um die Dauer einer Viertelnote in Millisekunden zu erhalten. Bei 120 BPM ergibt das 60.000 geteilt durch 120, also 500 ms. Alle anderen Notenwerte ergeben sich durch Vervielfachung oder Teilung dieses Grundwerts.

Wie lässt sich die Delay-ms-Berechnung durchführen?

Die Delay-Zeit für eine Viertelnote entspricht 60.000 geteilt durch BPM. Für eine Achtelnote multiplizieren Sie das Ergebnis mit 0,5, für Sechzehntel mit 0,25. Punktierte Werte werden mit 1,5 multipliziert und Triolen mit 2/3.

Wie viel ms hat eine Viertelnote bei 120 BPM?

Bei 120 BPM dauert eine Viertelnote exakt 500 Millisekunden. Eine Halbe Note entspricht 1000 ms, eine Achtelnote 250 ms und eine Sechzehntelnote 125 ms.

Wie berechnet man eine punktierte Achtel für das Delay?

Sie berechnen zuerst die einfache Achtelnote (30.000 geteilt durch BPM) und multiplizieren diesen Wert mit 1,5. Bei 120 BPM ergibt das 250 ms mal 1,5, was genau 375 ms entspricht.

Wofür braucht man die Umrechnung von BPM in Hertz?

Die Umrechnung in Hertz wird benötigt, um LFO-Raten in Synthesizern oder Modulations-Plugins anzupassen, die keine Notenwerte unterstützen. Die Frequenz berechnet sich aus 1000 geteilt durch die Millisekunden des Notenwerts.

Wie stellt man das Pre-Delay beim Reverb passend zum Tempo ein?

Als Startwert wählt man oft sehr kurze Notenlängen wie eine 1/32- oder 1/64-Note des aktuellen Tempos. Das hält die Pause zwischen Direktsignal und Hallfahne synchron zum Songtempo, damit Instrumente und Gesang verständlich bleiben.

Welche Kompressor-Release-Zeit passt zum BPM-Tempo?

Eine Release-Zeit, die sich an Sechzehntel- oder Achtelnoten orientiert, lässt die Gain-Reduction rechtzeitig vor dem nächsten Anschlag abklingen. Längere Notenwerte wie Halbe oder Ganze Noten erzeugen hingegen einen deutlichen rhythmischen Pumping-Effekt im Takt des Songs.

Wie lässt sich ms in BPM umrechnen?

Wenn Sie die Dauer einer Viertelnote in Millisekunden kennen, teilen Sie 60.000 durch diesen ms-Wert. Beispielsweise ergeben 500 ms pro Viertelnote genau 120 BPM.